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Krönchenkicker gastieren in Wiedenbrück

Flutlichtspiel beim Tabellenschlusslicht

Artikel vom 28. April 2026

Der Vorbericht wird präsentiert von:

    Wenn die Sportfreunde Siegen am Mittwochabend (29.04.) beim SC Wiedenbrück antreten, sind die Rollen klar verteilt: Während die Sportfreunde den Blick auf die maximale Punktausbeute und eine bestmögliche Platzierung richten, kämpft Wiedenbrück mit dem Rücken zur Wand um den Klassenerhalt.

    Der Tabellenletzte der Regionalliga West steckt tief im Abstiegskampf, mit neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer - allerdings auch einem Spiel weniger als die Konkurrenz - ist die Lage für den SCW mehr als prekär. Seit neun Spielen wartet Wiedenbrück auf einen Sieg, der letzte Erfolg datiert von Ende Februar, als man den Wuppertaler SV mit 4:0 deutlich bezwang. Zuletzt musste sich die Mannschaft dem Spitzenreiter Fortuna Köln mit 0:2 geschlagen geben.

    Das Hinspiel im Leimbachstadion ging mit 3:1 an die Krönchenkicker, damals sorgten Arif Güclü mit einem Doppelpack und Dustin Willms für die Treffer. Auch der Blick auf die Gesamtstatistik zeigt sich pro SFS: Acht Siege, ein Remis und drei Niederlagen bei 21:15 Toren. Der letzte Sieg in Wiedenbrück allerdings liegt bereits ein Jahrzehnt zurück: 2015 setzten sich die Sportfreunde mit 3:2 durch.

    Schommers: Wer in die Ecke gedrängt wird, ist gefährlich

    Bevor sich Chefcoach Bois Schommers dem Gegner widmet, gibt er die Route für die eigenen Jungs vor: „Wir wollen uns wieder mehr Chancen erspielen, allgemein schneller spielen und mutiger agieren.“ Zwar hatten die Sportfreunde in Düsseldorf einige Abschlüsse, im Gegensatz zum Spiel gegen Gütersloh aber fehlte es diesen an der nötigen Präzision. Positiv gestimmt zeigt sich der Übungsleiter mit dem Defensivverhalten: „Als Gemeinschaft sind wir mittlerweile sehr gut in der Arbeit gegen den Ball, Justin musste einen einzigen Ball auf Brusthöhe abfangen.“

    Gleichwohl zeichnet Schommers den schmalen Grat nach, der dieses Spiel trägt. „Es ist einer der letzten Strohhalme für Wiedenbrück. Sie werden unter Flutlicht alles versuchen. Wir erwarten sie sehr körperlich. Für uns heißt das, von Beginn an alles anzunehmen: den Platz, die Zweikämpfe und die Atmosphäre. Wer in die Ecke gedrängt wird, ist gefährlich.“ Zudem verfügt der SCW gerade offensiv über Qualität, die auch im Spiel bei Spitzenreiter Fortuna Köln aufblitzte. „Beim Stand von 0:0 gehen sie alleine aufs Tor zu - geht der rein, läuft das Spiel vielleicht anders. Es gibt einige Themen, bei denen wir wach sein müssen.“

    Inne Kabine

    Die Rotationsmaschine wird zum Zwang: Verteidiger Flo Mayer laborierte über das Wochenende an einem Infekt, den sich zu Beginn der Woche auch Cagatay Kader eingefangen hat. Während „Shaggy“ sicher ausfallen wird, steht hinter dem Einsatz Mayers ein Fragezeichen. Dasselbe gilt für Kevin Goden, der womöglich nicht rechtzeitig spielfit wird, und auch für Arif Güclü, der mit Knieproblemen aus dem Düsseldorf-Spiel ging. Keeper Marcel Johnen indes trainiert wieder mit der Mannschaft und wird mit nach Wiedenbrück reisen, das Tor hüten wird aber Justin Ospelt. „Justin hat Selbstvertrauen und ist ein guter Rückhalt, er ist voll in die Abläufe integriert. Marcel ist die Nummer Eins; wir werden aber nicht nur aufgrund der reinen Rückkehr nach anderthalb Trainingseinheiten nach drei Wochen Pause wechseln - das gibt es bei Feldspielern auch nicht.“

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    gibt es im Ticketshop des SCW und auch an der Spieltagskasse (2€ Aufpreis). 

          

    🕖 ANPFIFF
    19:00 Uhr, Einlass ab 60 Minuten vorab um 18:00 Uhr. 

        

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