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Topspiel im Heidewaldstadion

Sportfreunde reisen zum FC Gütersloh

Artikel vom 8. Oktober 2026

Der Vorbericht wird präsentiert von:

    Beim FC Gütersloh wollen die Sportfreunde Siegen am Samstagnachmittag (10.10.) nach dem Dämpfer im Heimspiel gegen Dortmund zurück in die Erfolgsspur und gegen den Tabellendritten Boden in der Tabelle gutmachen.

    Mit dem FC Gütersloh wartet auf die Sportfreunde ein Traditionsverein, der sich nach bewegten Jahren wieder in der Regionalliga West etabliert hat. Zwischen 1996 und 1999 spielte der Vorgängerverein in der 2. Bundesliga und verpasste 1998 als Tabellenfünfter nur knapp den Sprung ins Oberhaus. Auf Insolvenz und Neugründung im Jahr 2000 folgten lange Jahre in der Oberliga Westfalen, ehe die Ostwestfalen 2023 mit Meisterschaft und Westfalenpokalsieg gleich doppelt jubeln durften. Seitdem gehört die Heidewaldelf wieder der vierthöchsten deutschen Spielklasse an.

    In die neue Spielzeit startete die Mannschaft mit reichlich Schwung: Sechs Siege aus den ersten sieben Begegnungen unterstrichen früh die Ambitionen des FCG, der unter anderem beim 3:0 in Köln, beim 6:0 gegen Hilden und beim 3:1 auf Schalke seine Offensivqualitäten demonstrierte. Anschließend geriet der Motor allerdings etwas ins Stocken. Gegen Gladbachs U23 (1:2), in Rödinghausen (1:1) und gegen Paderborns Zweitvertretung (1:3) blieb Gütersloh dreimal hintereinander ohne Sieg. Zuletzt meldeten sich die Ostwestfalen jedoch mit einem spektakulären 4:3-Auswärtserfolg in Bocholt zurück. Trotz eines Gegentreffers nach nicht einmal einer Minute drehte der FCG die Partie.

    Für die Krönchenkicker gilt es, nach dem 1:3 gegen Dortmunds U23 die passende Antwort auf dem Rasen zu geben und an die zuvor sieben Spiele ohne Niederlage anzuknüpfen. Dass sich die Heidewaldelf bezwingen lässt, zeigten die Sportfreunde beim jüngsten Aufeinandertreffen eindrucksvoll: Im April feierte die Leimbachelf einen furiosen 5:0-Heimsieg und bauten die gute Gesamtbilanz weiter aus (8/4/6, 39:24). Mit derselben Entschlossenheit und der Unterstützung der Fans wollen die Sportfreunde nun im zweiten Teil der Topspielwochen den nächsten Dreier einfahren.

    Uluç: Unzufriedenheit in Leistung wandeln

    „Ohne defensive Stabilität bekommst Du Deine spielerische Qualität nicht dauerhaft auf den Platz“, betont Cheftrainer Volkan Uluç vor dem Auswärtsspiel beim FC Gütersloh. „In einzelnen Spielen kann das funktionieren, über eine ganze Saison hinweg aber nicht. Wir haben uns bereits stabilisiert, es gibt jedoch noch Ausbrüche, die wir abstellen müssen. Deshalb erwarte ich gegen Gütersloh eine Reaktion von der Mannschaft. Wir stehen in der Bringschuld und müssen beweisen, dass wir in beide Richtungen Qualität haben – defensiv wie offensiv. Das sind Dinge, die man auf dem Platz zeigen muss. Darüber zu sprechen, reicht nicht. Wir müssen unsere Unzufriedenheit in Leistung umwandeln.“

    Mit der Heidewaldelf wartet dabei ein anspruchsvoller Prüfstein auf die Krönchenkicker. „Gütersloh ist ein eingespielter, sehr starker Gegner mit einer gewachsenen Mannschaft. Mit Patrik Twardzik haben sie einen Unterschiedsspieler in ihren Reihen, auf den ihr Spiel zugeschnitten ist“, erklärt Uluç. Dennoch sieht der Cheftrainer Möglichkeiten, dem FCG die Punkte streitig zu machen: „Wir werden auch dort unsere Chancen bekommen, so wie wir sie gegen Dortmund hatten. Entscheidend ist, dass wir diese Möglichkeiten konsequent nutzen und gleichzeitig die defensive Stabilität auf den Platz bringen. Wir müssen in beiden Bereichen verlässlich sein.“

    Inne Kabine

    Personell müssen die Sportfreunde beim Gastspiel in Gütersloh weiterhin auf Dustin Willms und Kevin Goden verzichten. Willms bekommt die nötige Zeit, um wieder seine volle Leistungsfähigkeit zu erreichen. „Dustin ist für diese Liga ein überragender Spieler. Wir wollen ihn wieder bei 100 Prozent haben und geben ihm die Zeit, die er dafür braucht“, betont Cheftrainer Volkan Uluç. Goden macht unterdessen Fortschritte, ist für die kommende Partie aber noch keine Option. Zudem fällt Eros Dacaj krankheitsbedingt aus. „Damit müssen wir leben. Wir müssen die Ausfälle als Mannschaft verkraften“, erklärt der Coach.

    Zusätzliche Qualität für die Defensive bringt Neuzugang Robin Bormuth mit. „Wir haben uns nicht erst seit gestern mit Robin beschäftigt und sind sehr zufrieden, dass dieser Transfer geklappt hat. Wir gewinnen einen sehr erfahrenen Spieler, der viel kommuniziert und Verantwortung übernehmen kann. Er wird uns dabei helfen, die Anzahl unserer Gegentreffer zu reduzieren“, so Uluç weiter. Zugleich erweitert der Innenverteidiger die Möglichkeiten im Kader: „Auch in der Breite ist die Verpflichtung wichtig, damit wir nachlegen können, wenn jemand ausfällt. Robin bringt ein neues Profil mit, von dem wir uns neue Dynamiken erhoffen. Es gilt das Leistungsprinzip, Wettbewerb innerhalb des Kaders ist ganz normal.“

    Spieltagsinfos

     

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    14:00 Uhr, Einlass ab 60 Minuten vorab um 13:00 Uhr. Für Sportfreunde-Anhänger steht Block 4 zur Verfügung.

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